Katrin – Your local Hero für die Côte d’Azur!

Heute möchte ich mich gerne offiziell als local Hero für die Côte d’Azur vorstellen. Zukünftig stelle ich jeden neuen local Hero in einem eigenen Beitrag vor und dafür habe ich mir ein paar Fragen überlegt, die jeder beantworten soll. Also dann, los geht’s! 

Erzähl doch mal ein bisschen über Dich. Wer bist Du, wie bist Du zum Bloggen gekommen, was sollten wir über Dich unbedingt wissen? 

Hi, ich bin Katrin, komme aus Berlin und lebe mit Mann und Hund Halbzeit an der Côte d’Azur, Halbzeit in Berlin (in normalen, Nicht-Corona-Zeiten). Ich bin gelernte Fotodesignerin, habe bei verschiedenen Fotografen assistiert und gemerkt, dass ich besser organisieren kann. Als der Mann sich selbständig gemacht hat, bin ich bei ihm als Projektmanager eingestiegen. Wie das so ist, wenn man selbständig ist, haben wir irgendwann festgestellt, dass wir jeden Urlaub abgesagt haben, um keine Aufträge zu verlieren. Inspiriert von einer Bekannten, die mehrere Monate pro Jahr in Südafrika verbracht hat, haben wir das mit der Côte d’Azur ausprobiert: Wir haben alle Rechner + Monitore, Kleidung für diverse Jahreszeiten und unfassbar viel Equipment eingepackt und sind für 3 Monate nach Mougins gezogen, ein Mittelalterdorf in den Hügeln von Cannes.
Wir fanden das so großartig, dass wir das immer wieder machen wollten.

Meinen Blog Côte d’Azur unlimited habe ich Ende 2017 gegründet. Ich wollte anderen die Côte d’Azur so zeigen, wie sie wirklich ist und nicht diese Schickimicki-Gegend, die man sich vorstellt. Denn so ist es dort eigentlich nicht. Sicher findet man diese Orte auch, aber der ganze andere Rest ist einfach nur sensationell!
Aber auch schwierig zu finden und da wollte ich eine Art Nachschlagewerk erstellen, damit die Touristen die tollen Ecken auch finden können.

Bist Du ein Morgenmuffel, der 10 x Snooze drückt oder springst Du morgens gut gelaunt aus dem Bett?

Schwer zu sagen, früher ging es leichter. Der Mann kommt morgens Ü-Ber-Haupt-Nicht aus dem Bett. Als Kompromiss haben wir uns darauf geeignet, einen Radiowecker statt des Gepiepses anzuschaffen und mittlerweile höre ich fast eine halbe Stunde Nachrichten bevor ich hochkomme. Keine Ahnung, ob ich mich an den Mann angepasst habe oder ob ich noch aus dem Bett hüpfen kann…

Was treibt Dich an? 

Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich etwas vollbringen soll, dass irgend etwas auf mich warten würde. Mittlerweile glaube ich, dass es die Idee zu diesem Netzwerk war. Mich treibt der Wille, es zu schaffen, ein wenig dazu beizutragen, dass die Welt ein besserer Ort bleibt.

Und was zieht Dir die Kraft? 

Menschen, die jammern, aber kein Interesse oder keine Kraft für Veränderung haben. Und wenn ich mit Bürokratie zu tun habe.

Hast Du eine Bucket-List für Dein Leben? Also Dinge, die Du unbedingt machen möchtest, für die Du Dich berufen fühlst, ohne die Du nicht gehen willst? 

Ja, habe ich tatsächlich. Mit zwei Freundinnen haben wir mal an einem feuchtfröhlichen Abend mit 18 jede einen Zettel verfasst mit den Dingen, die wir getan haben wollen. Ich erinnere mich nicht mehr, wo der Zettel ist und habe zu den beiden Mädels auch keinen Kontakt mehr. Aber ein paar Dinge sind mir im Kopf geblieben, ein paar habe ich abgehakt und viele neue sind dazu gekommen.

Worüber kannst Du immer lachen? Also selbst an Tagen, wo Du schon mit dem falschen Fuß aufgestanden bist und wo dann auch alles andere schief gelaufen ist – worüber kannst Du an solchen Abenden lachen?

Also das ist ein bisschen peinlich, aber ich kann selbst an den dunkelsten Tagen über witzige Videos lachen, besonders Katzen und Hunde. Und mein Hund bringt mich dann auch zum Schmunzeln.

Warum bist Du der perfekte local Hero für die Côte d’Azur? 

Seit 2011 kommen wir regelmäßig an die französische Riviera. Und wir bleiben immer ein paar Monate, weswegen ich viele Wochenenden Zeit habe, um Ausflüge zu machen und mir die Gegend anzugucken. Und mit Hund läuft man auch viel. Deswegen kenne ich die Region nicht mehr nur wie ein Tourist, sondern auch schon mehr wie ein Einheimischer. Ich stromere mit dem Hund und manchmal auch dem Mann durch Städte, Dörfer und Wälder, ich suche stille, ruhige Orte für uns, versuche, mir den französischen Lebensstil anzueignen und zu verstehen, was ihn und die Einheimischen ausmacht. Und das alles vermittle ich Dir gerne, damit Du eine genauso tolle Zeit an der Côte d’Azur hast und Dich ebenso in diese tolle Gegend verliebst wie ich!

Was ist Dein Feelgood-Lieblingsessen? 

In Berlin trösten mich Bao Buns und Chop Suey oder wenn es ganz schlimm ist gebratene Nudeln mit Gemüse über vieles hinweg. In Frankreich ist es ein frisches Tradition (eine Baguettesorte) mit Butter und Käse, hausgemachtes provenzalisches Ratatouille mit Reis aus der Camargue sowie die gesamte Auswahl an Süßkram, z.b. Choux (eine Art Windbeutel mit Karamell und Vaniellepudding) oder ein Schokoladentörtchen aus der kleine Patisserie in Cannes beim Markt. Das Teilchen ist der Hammer: außen Schokoladenkruste mit Krokant, innen eine weiche Nougatcreme und der Boden ist eine Art Keks! Danach ist einfach ALLES wieder in Ordnung. Aber in Frankreich kann man generell extrem gut essen:

Hast Du Tattoos? Wenn ja: warum?

Ja. Eins war ein Akt der Rebellion, eins war der Wunsch, etwas nicht zu vergessen.

Hast Du ein Vorbild? Oder gibt es etwas, was Dich geprägt / zum Umdenken gebracht hat?

Ein Vorbild habe ich nicht. Allerdings beschäftige ich mich mit Frauen, die es weit gebracht haben. Reese Witherspoon hat eine Interview-Serie bei Netflix, wo sie mit Frauen über deren Geschäfte und Erfolge spricht und da fiel ein Satz, der mich noch immer sehr beschäftigt, dabei weiß ich nicht mal mehr, wer von den Damen das sagte! Sie hat irgendwann festgestellt, dass sie keine role models hatte, weil alle erfolgreichen Menschen immer Männer waren!
Das gab mir zu denken, denn ich konnte das nachempfinden. Ich bin ohne starke weibliche Vorbilder aufgewachsen, Frauen waren entweder wegen ihrer Schönheit erfolgreich oder nicht so präsent, wenn sie etwas großes vollbracht hatten. Auch als ich schon lange über Your local Hero nachgedacht habe, wurde ich ängstlich, wenn es um das Thema Finanzen ging. Ich hatte Sorge, zwischen die Räder zu geraten oder abgewiesen zu werden, weil ich diese gewinnmaximierende Mentalität nicht richtig finde – den männlichen Weg. Ich möchte es anders machen langsamer, nachhaltiger, weicher. Aber deswegen nicht weniger erfolgreich sein. Bin gespannt, ob ich das hinbekomme.

Hier sind 10 Ein-Wort-Lieblingsfragen: 

  • Lieblingsessen? Thailändisch
  • Lieblingsgetränk? iced Matcha
  • Lieblingsserie?
  • Lieblingsbuch? „Das Lavendelzimmer“, Nina George
  • Lieblingsjahreszeit ? Frühsommer
  • Lieblingscelebrity?
  • Lieblingstier? Elefant
  • Lieblingsfarbe? Dunkelblau
  • Lieblingslied? stimmungsabhängig
  • Lieblingskleidungsstück? Shirts

This or That?

Lass mal sehen, was für ein Touri-Typ Du bist. (Markiere die Antwort, die Dir am ehesten zusagt.)

FlugzeugAuto / Zug
StrandBerge
StadtTropische Insel
EntspannenAbenteuer
HotelFerienwohnung
Koffer / RucksackDachsarg
ShoppingEssen
EuropaFernreise
KulturAktiv
SurfenRadfahren

So, das war es von mir. Ich hoffe, Du kannst Dir jetzt ein bisschen vorstellen, wer ich bin und ob Du mit mir die Côte d’Azur entdecken willst. Wenn Du noch Fragen hast, schreib mir gerne. Ansonsten wünsche ich Dir einen schönen Urlaub!

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